VEREIN FÜR POLITISCHE BILDUNG, LINKE KRITIK und KOMMUNIKATION
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Christiane Schneider, PB03/2025,
S.02a
Fehl am Platz: der neue Kulturstaatsminister. * 02a-kulturstaatsminister-fehl-am-platz-schneider-1.html * 04-regierungsbildung-d-kuestler-1.html * 12-aki-regierungsbildung-stadtentwicklung-d-jannoff-1.html.
Die Kulturszene reagierte ganz überwiegend entsetzt. Die konservative FAZ fällte ein harsches Urteil: „Weimer ein Interesse an irgendeiner Kunst oder Geist zu unterstellen, wäre spekulativ.“ (1) Der Verriss bezog sich auf das 2018 erschienene Buch „Das konservative Manifest“. In dem vor sachlichen Fehlern strotzenden Buch hat Weimer seine weltanschauliche Programmatik in „zehn Geboten“, darunter „Familie lieben“, „Tradition hegen“, „Nation ehren“, „Kulturkreis kennen“, „Gott achten“, dargelegt. Weimer sieht sich selbst als „Mann der bürgerlichen Mitte“, doch seine Nähe zum rechten Kulturkampf ist unübersehbar."